Boeing soll Softwarefehler nun behoben haben

Das Unternehmen teilte am Samstag mit, dass ein Update an der Software bereits am Donnerstag fertiggestellt worden sei. Ist der Fehler nun behoben?

Am Samstag teilte der US-Flugzeughersteller der Nachrichtenagentur AFP mit, dass man mittlerweile Korrekturen an der Software der Maschinen vom Typ 737 Max vorgenommen habe. Der Fehler sei somit eingeräumt.

Damit sollte sichergestellt werden, dass die Flugsimulation "repräsentativ für verschiedene Flugbedingungen" sei. In den vergangenen Monaten waren zwei Maschinen desselbigen Typs abegstürzt. Insgesamt kamen 346 Menschen bei den Unglücken im Oktober in Indonesien und im März in Äthiopien ums Leben. In Folge wurde ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt.

Wiederzulassung noch ungewiss

In beiden Fällen wird vermutet, dass die Software der Maschinen eine verheerende Rolle gespielt hat. Bei einem drohenden Strömungsabriss drückt sie die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

Am Donnerstag hatte Boeing mitgeteilt, dass das Update nun abgeschlossen sei. Insgesamt seien 207 Flüge mit einer Gesamtdauer von 360 Stunden mit dem aktualisierten Stabilisierungssystem MCAS geflogen worden. Bevor die 737 Max den Flugbetrieb jedoch wieder aufnehmen kann, muss die US-Luftfahrtbehörde (FAA) einer Wiederzulassung zustimmen.

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(rfr)

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