Boko-Haram-Kämpfer töteten 97 Menschen in Moschee

Bild: Reuters

Bei Massakern in gleich mehreren Moscheen in einer Stadt im Norden Nigerias haben Anhänger der Terror-Sekte Boko Haram insgesamt 97 Menschen erschossen. Die Jihadisten hatten die Gläubigen beim traditionellen Gebet vor dem Fastenbrechen überfallen.

Bei Massakern in gleich mehreren Moscheen in einer Stadt im Norden Nigerias haben Anhänger der Boko Haram insgesamt 97 Menschen erschossen. Die Jihadisten hatten die Gläubigen beim traditionellen Gebet vor dem Fastenbrechen überfallen.

Nach den weltweiten Anschlägen des in den vergangenen Tagen, haben nun auch die Anhänger von Boko Haram den Fastenmonat Ramadan für ein blutiges Massaker genützt.

In der Stadt Kukawa im Norden Nigerias haben Anhänger der Terror-Sekte in mehreren Moscheen insgesamt 97 Menschen erschossen, wie von Regierungssprechern erfuhr.

Die Bewohner hatten sich in den Moscheen zum gemeinsamen Gebet vor dem traditionellen Fastenbrechen versammelt, als die bewaffneten Kämpfer auftauchen und jeden töteten, den sie vorfanden. Unter den Opfern befinden sich vor allem Männer, aber auch von Morden an Frauen und Kindern wird berichtet.
Seit Jahren kämpft die in Nigeria für die Errichtung eines Gottesstaates. im vergangenen Jahr schwörten die Jihadisten dem "Islamischen Staat" die Treue. Seit Beginn des Jahres befinden sich die Jihdisten nach schweren Kämpfen mit den Streitkräften Nigerias und benachbarter verbündeter Staaten in der Defensive.

Unter dem Vormarsch fällt eine ehemalige Hochburg nach der anderen, doch immer wieder gelingt es den Terroristen mit blutigen Massakern und Anschlägen Angst und Schrecken zu verbreiten.

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