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Bombe in Pariser Nobel-Viertel gibt Rätsel auf

Nur rund 800 Meter vom berühmten Prinzenparkstadion entfernt sind Eigenbau-Sprengsätze entdeckt worden: Terror-Ermittlungen wurden eingeleitet.

Heute Redaktion
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Der Bombenfund stellt die Ermittler vor Rätsel; Archivbild.
Der Bombenfund stellt die Ermittler vor Rätsel; Archivbild.
Bild: EPA

Erneuter Terrorverdacht in Paris! Im Eingangsbereich eines Wohngebäudes hatte ein Anrainer in den Morgenstunden mehrere Eigenbau-Bomben entdeckt.

Am Samstag gegen 4.30 Uhr früh alarmierte der besorgte Nachbar die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten in und vor dem Gebäude insgesamt vier gasgefüllte Zylinder sicherstellen. Zudem wurde ein Mobiltelefon entdeckt, das mit den Behältern in einer Art Zündvorrichtung verbunden war.

Der Tatort befindet sich in der ruhigen Rue Chanez, die nur rund 800 Meter vom berühmten Prinzenparkstadion, der Heimarena von Paris Saint-Germain, entfernt.

Informationen der Nachrichtenagentur AFP zufolge, sollen bis Montagabend fünf Verdächtige in U-Haft genommen worden sein. Man würde mögliche Verbindungen zu radikalen Islamisten untersuchen, berichtet die französische Presse.

Die Vorkommnisse geben den Ermittlern Rätsel auf, denn das Haus ist unbewohnt. Wer war also das Ziel?

Der französische Innenminister Gerard Collomb ist sich sicher: Die Täter wollten einfach nur die Ängste der Bevölkerung schüren.

"Ein Gebäude in einer Nobelgegend in die Luft zu sprengen, zeigt, dass niemand sicher ist ... es zeigt, dass es überall in Frankreich passieren könnte", sagte Collomb in einem Interview mit "France Inter". "Wir befinden uns immer noch im Kriegszustand!"



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