Großeinsatz bei Pula

Bomben-Alarm an der Adria! Polizei birgt Kriegsrelikte

Heikler Einsatz nach Weltkriegs-Fund am Hafen von Pula in Kroatien! Die Polizei barg Dutzende Fliegerbomben, das ist bislang bekannt.
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12.05.2026, 15:54
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Großeinsatz vor der kroatischen Küste: Vor dem Hafen von Pula haben Spezialkräfte der Polizei mehrere Bomben und Granaten aus dem Meer geborgen. Die explosiven Überreste stammen noch aus dem Zweiten Weltkrieg. Laut der lokalen Behörde wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Sprengkörper – darunter Granaten und Bomben – am Meeresgrund ausgemacht werden.

Video zeigt Einsatz

Der Einsatz hat eine Vorgeschichte: Im März stießen Arbeiter während Unterwasserarbeiten in Pula auf Kriegsüberreste, die alle Alarmglocken schrillen ließen, berichtet der "Kristijan Antic Blog". Entdeckt wurden hierbei zwei massive Fliegerbomben mit jeweils stolzen 250 Kilogramm Gewicht.

Am Sonntag starteten Polizeitaucher die heikle Aktion nahe des Wellenbrechers von Pula, um weitere Weltkriegsbomben aus dem Meer zu holen. Einsatzkräfte bargen zuletzt 27 Artilleriegranaten mittleren und großen Kalibers.

An der aufwendigen Operation waren rund ein Dutzend Sprengstoffexperten und Taucher aus mehreren Polizeidienststellen beteiligt. Koordiniert wurde der Einsatz von der kroatischen Anti-Explosiv-Einheit. Ein Video der lokalen Polizei zeigt den Einsatz vor Ort.

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Hafen gesperrt

Damit die gefährlichen Kriegsrelikte sicher aus dem Wasser geholt werden konnten, sperrten Polizei und Hafenbehörde große Teile des betroffenen Küstenabschnitts ab. Patrouillenboote überwachten das Gebiet vom Meer aus, auch an Land wurden Sicherheitszonen eingerichtet.

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Die geborgenen Sprengkörper werden nun in ein Zwischenlager gebracht und dort bis zur endgültigen Vernichtung an einem sicheren Ort aufbewahrt.

Die Polizei kündigte an, dass die Arbeiten auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Deshalb bleiben Teile des Areals sowohl an Land als auch auf dem Wasser gesperrt. Bürger werden dringend aufgefordert, die Sicherheitsanweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen und die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten.

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