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Bombendrohung in AUA-Jet war Lausbubenstreich

Heute Redaktion
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Bild: Airbus

An Bord eines AUA-Fliegers von Tirana (Albanien) nach Wien (OS848) ist am Dienstag gegen 16.20 Uhr eine schriftliche Bombendrohung entdeckt worden. Der Airbus A321 konnte aber ohne Probleme in Wien landen. Ein dummer Lausbubenstreich, wie sich herausstellte.

An Bord eines AUA-Fliegers von Tirana (Albanien) nach Wien (OS848) ist am Dienstag gegen 16.20 Uhr eine schriftliche Bombendrohung entdeckt worden. Der Airbus A321 konnte aber ohne Probleme in Wien landen. Ein dummer Lausbubenstreich, wie sich herausstellte.

Der planmäßige Start der Maschine mit 85 Personen an Bord war um 15.00 Uhr in Tirana. Rund 20 Minuten vor der Ankunft in Wien-Schwechat wurde plötzlich eine schriftliche Bombendrohung an Bord entdeckt. Der Airbus A321 konnte aber ohne Probleme landen, die Passagiere und Crew die Maschine sicher verlassen.
„Als die schriftliche Bombendrohung entdeckt wurde, war das Flugzeug praktisch schon im Landeanflug“, sagte Austrian-Sprecher Wilhelm Baldia. Gepäck und Flugzeug wurden in Wien genauestens untersucht, wobei kein Sprengkörper gefunden wurde. Der Airbus wurde noch am Abend wieder freigegeben, so Baldia.
Keine Lösegeldforderung

„Wir haben den Vorfall allen zuständigen Behörden gemeldet. Es gab aber keine Lösegeldforderung oder dergleichen im Vorfeld“, sagte der Austrian-Sprecher. Details zu der Bombendrohung selbst, oder von wem sie wo entdeckt wurde, wollte der Sprecher mit dem Hinweis auf die „polizeilichen Ermittlungen“ nicht nennen.



Dummer Bubenstreich

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