Bombenserie in Thailand fordert mehrere Tote

Schock in Thailand: Binnen weniger Stunden ist das Urlaubsland von mehreren Explosionen erschüttert worden. In Hua Hin, auf der Insel Phuket und vor Polizeistationen in der Provinz Surat Thani gingen mehre Bomben in die Luft.

Es sind mehrere Tote und zahlreiche Verletzte zu beklagen. Auch eine .

Zunächst explodierten am Donnerstag kurz vor Mitternacht in kurzem Abstand an einer belebten Kreuzung im Urlaubsort Hua Hin. Diese waren offenbar in Blumentöpfen versteckt. Dabei wurde eine Thailändern getötet und 20 Menschen, darunter auch viele ausländische Touristen, verletzt. Am Freitagmorgen ereigneten sich zwei weitere Explosionen in Hua Hin, ein Mensch starb.

Explosionen auch auf Phuket

Zwölf Stunden nach der ersten Explosion in Hua Hin detonierten auch zwei Sprengsätze auf Phuket, der Anschlag ereignete sich in der Nähe des Badestrands Patong. Dabei wurde ein Taxifahrer verletzt.

Sprengsatz in Blumenbeet verscharrt

Im Süden von Thailand explodierte ebenfalls eine Bombe und tötete eine städtische Angestellte. Der Sprengsatz ging in einem Blumenbeet vor dem Revier der Küstenpolizei hoch.

Am Donnerstag hatte bereits eine Bombe in der Provinz Trang einen Menschen in den Tod gerissen.

"Attentate tragen dieselbe Handschrift"

Vieles deutet darauf hin, dass die Explosionen zusammenhängen. "Die Bombenattentate tragen dieselbe Handschrift", sagte Armeegeneral Danai Kritmehavee. "Wir gehen zurzeit davon aus, dass es sich um eine koordinierte Attacke handelt".

Am Freitag wird der 84. Geburtstag von Königin Sirikit gefeiert. Ob das mit den Anschlägen in Verbindung steht, ist noch unklar.

Erst vor wenigen Tagen wurde ein Referendum zu einer vom Militärregime angestrebten Verfassungsänderung abgehalten.

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