Bootscrash: Alkotest des Kapitäns negativ

Nach der Kollision des Polizeibootes "Fischa" mit einem deutschen Tankschiff auf der Donau am Dienstagabend in Wien befinden sich die beiden Beamten, die sich mit einem Sprung ins Wasser gerettet haben, auf dem Weg der Besserung.
Nach der Kollision des Polizeibootes Fischa mit einem deutschen Tankschiff auf der Donau am Dienstagabend in Wien befinden sich die beiden Beamten, die sich mit einem Sprung ins Wasser gerettet haben, auf dem Weg der Besserung.

Die "Fischa" wurde gegen 20.20 Uhr während einer Patrouillenfahrt stromabwärts im Bereich Schulschiff und Brigittenauer Brücke von einem Tankschiff seitlich gerammt. Vermutlich hatte der Kapitän des Tankschiff unter deutscher Flagge das kleine Boot übersehen.

Das Polizeiboot sank nach der Kollision, die beiden Polizeibediensteten mussten sich ins Wasser retten und wurden dann geborgen. Zwei Spaziergänger hatten auf der Donauinsel die Hilferufe der Polizisten gehört.

Beamten geht es schon besser

Mit starken Unterkühlungen wurden die beiden Beamten des See- und Stromdiensts in ein Spital gebracht. Die beiden etwa 40 Jahre alten Polizisten mussten stationär aufgenommen werden. Am Mittwoch befanden sie sich aber bereits wieder auf dem Weg der Besserung.

Anderer Kapitän war nicht betrunken

Das andere Schiff wurde im Bereich Stauwerk Freudenau gestoppt. Von der Staatsanwaltschaft Wien wurden Erhebungen eingeleitet. Beim Kapitän wurde eine Alkomatuntersuchung durchgeführt, er war nicht alkoholisiert.

Die Fischa, das älteste Schiff der Polizei-Flotte, soll nun bei guten Wetterbedingungen geborgen werden. Das Tankschiff wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.
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