Ungarn

Bootskollision auf der Donau fordert zwei Tote

Am späten Samstagabend sind auf dem Fluss etwa 30 Kilometer nördlich von Budapest zwei Boote kollidiert. Die Suche nach den Vermissten dauert an.

20 Minuten
Bootskollision auf der Donau fordert zwei Tote
Bei Veroce wurde am Samstagabend am Donauufer ein Mann mit einer Kopfwunde entdeckt.
Screenshot/Google Maps

In Ungarn hat ein Bootsunglück mindestens zwei Todesopfer gefordert, fünf Personen werden derzeit noch vermisst. Bei der Polizei ging am späten Samstagabend eine Meldung ein, wonach am Donau-Ufer beim Ort Veroce ein Mann mit einer blutigen Kopfwunde entdeckt wurde.

Verletzter sprach Italienisch

Der Mann war laut der Polizei in einen Bootsunfall involviert, wenig später fand man in der Nähe vom Ort, wo der Verletzte entdeckt wurde, die Leichen einer Frau und eines Mannes. Der Verletzte sprach Italienisch, wie die ungarische Zeitung "Index" schreibt.

Die Polizei sucht noch nach fünf weiteren Personen, die sich auf dem Boot befanden. Man habe festgestellt, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls ein Hotelboot in dem Gebiet befunden habe.

Demnach stieß ein kleines Boot mit acht Passagieren an Bord mit dem Hotelschiff zusammen. Die Rettungskräfte suchen nun nach drei Männern und zwei Frauen, die vermisst sind. Es stehen auch Motorboote und Drohnen im Einsatz, um die Donau abzusuchen. Bei den Vermissten, Toten und Verletzten handelt es sich allesamt um Insassen des kleinen Bootes.

Hotelboot mit beschädigtem Rumpf gestoppt

Mehr als 80 Kilometer flussaufwärts habe man nahe der Stadt Komarom ein Hotelboot gestoppt, das einen beschädigten Rumpf hatte. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs und der Verursachung des Todes mehrerer Personen eingeleitet.

Die Bilder des Tages

1/78
Gehe zur Galerie
    <strong>16.06.2024: "War lange viel zu naiv" – Minister hat düstere Warnung.</strong> Wirtschaftsminister Martin Kocher sieht Österreich und Europa im Welthandelsgefüge <a data-li-document-ref="120041628" href="https://www.heute.at/s/war-lange-viel-zu-naiv-minister-hat-duestere-warnung-120041628">auf den absteigenden Ast rutschen &gt;&gt;</a>
    16.06.2024: "War lange viel zu naiv" – Minister hat düstere Warnung. Wirtschaftsminister Martin Kocher sieht Österreich und Europa im Welthandelsgefüge auf den absteigenden Ast rutschen >>
    HEUTE/Helmut Graf

    Auf den Punkt gebracht

    • Auf der Donau ist es zu einem tödlichen Bootsunfall gekommen
    • Passanten fanden am Ufer einen blutenden Mann, wenig später wurden zwei Leichen gefunden
    • Fünf Personen werden noch vermisst
    20 Minuten
    Akt.
    Mehr zum Thema