Bootsunfall Hainburg: Geldbuße für Soldat

Heute musste der junge Bootsführer nach dem tragischen Bootsunfall auf der Donau in Bruck/Leitha vor Gericht. Der Unteroffizier bekannte sich schuldig.

Es waren schreckliche Bilder am 1. September 2018 auf der Donau bei Hainburg (Bruck an der Leitha): Im Rahmen eines "Girls' Camp" des Bundesheeres kenterte ein mit zwölf Personen besetztes Pionierboot, zwei Frauen (18, 22) waren 39 bzw. 45 Minuten lang unter Wasser ("Heute" berichtete), die Frauen waren sehr lange in Krankenhäusern, die Familien der beiden Opfer wollen nichts über den Gesundheitszustand der zwei Frauen verraten.

Tempo nicht reduziert

Der Grund des Unglücks laut Gutachten: ein Fahrfehler des angeklagten Unteroffizieres, der die Geschwindigkeit des Bundesheerbootes beim Durchfahren einer Heckwelle nicht reduziert hatte.

Beim Prozess wegen fahrlässiger Gemeingefährdung am Montag am Bezirksgericht Bruck an der Leitha bekannte sich der Soldat, wie angekündigt ("Heute" berichtete), schuldig. Somit war der Prozess recht rasch, nach rund einer Stunde, wieder vorbei.

Keine Konsequenzen

Das Urteil noch am Montagvormittag: Der Unteroffizier kommt mit einer Diversion davon, er muss 3.400 Euro Geldbuße zahlen. Anwalt Wolfgang Kleinhappel zeigte sich sehr zufrieden: "Er war voll geständig, unbescholten."

(Lie)

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