Bootsunglück vor der Küste Mauretaniens

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SymbolbildSEYLLOU/AFP/picturedesk.com
Mindestens 29 Menschen vermisst - Mauretanischer Sicherheitsbeamter: "Jede Hilfe wird zu spät kommen"

Nach dem gestrigen Bootsunglück vor Mauretaniens Küste werden mindestens 39 Menschen vermisst. Es werde davon ausgegangen, dass jede Hilfe für sie zu spät kommen werde, erklärte ein Sicherheitsbeamter. Der einzige Überlebende, ein Mann aus Guinea, werde im Krankenhaus behandelt.

Der UNHCR-Sondergesandte für die Situation der Flüchtlinge auf der zentralen Mittelmeer-Route, Vincent Cochetel twitterte gestern, dass das Boot vor der Küstenstadt Nuadibu (zweitgrößte Stadt des nordwestafrikanischen Landes) gesunken sei. Auf dem Schiff sollen mindestens 40 Menschen gewesen sein.

Laut ersten Informationen soll das Schiff von der Küste Marokkos abgefahren und sich auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln befunden haben.

Hilfe stellten ersten Angaben zufolge UN-Mitarbeiter, die sich vor Ort befinden, bereit. Zudem heißt es laut einem Sicherheitsbeamten, dass die mauretanische Polizei eine Untersuchung zu den Umständen des Unglücks eingeleitet habe.

Schmuggler und Menschenhändler seien verantwortlich

"Dies sind die schrecklichen Folgen der unmoralischen und skrupellosen Schmuggler und Menschenhändler, die diese verzweifelten Seereisen organisieren", teilte der Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) Charlie Yaxley per Twitter mit.

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