Boris Beckers Finca soll zwangsversteigert werden

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Ex-Tennis-As Boris Becker hat seine Rechnungen nicht bezahlt - nun droht ihm die Zwangsversteigerung seiner Millionen-Villa auf Mallorca.

Das Urlaubs-Domizil sorgt für Stress: Weil er die Gärtnerei nicht bezahlte, wurde er auf 280.000 Euro verklagt und verlor den Prozess. Die Berufung gegen das Gärtnerei-Unternehmen, das die Anlage fünf Jahre lang betreute, scheiterte - nun hat die mallorquinische Justiz den 28. September für eine Zwangsversteigerung festgelegt.

Schätzpreis für die 800 m²-Finca und das 265.000 Quadratmeter große Grundstück: 8,5 Millionen Euro.

Nur Ärger mit dem Anwesen

Die Gärtner sind nicht die einzigen, denen Bum Bum Boris noch Geld schuldet: Eine Baufirma, die auf seinem Grundstück einen Basketballplatz angelegt hat, verklagte ihn auf 430.000 Euro.

Schon 1997 hatte der Ex-Sportler Ärger mit dem Anwesen: die Baubehörde stellte etliche Verstöße gegen die Bauordnung fest und verlangte 220.000 Euro Strafe.

Wollte Becker die Finca 2007 noch verkaufen, jetzt hat er es sich doch anders überlegt: "Ich werde die geforderte Summe bezahlen", so der 44-Jährige zur Bunte. "Ich möchte das Haus behalten, mein Herz hängt daran."

Freizeit-Dekadenz

Die Villa wurde einst von Ex-Frau Barbara luxuriös eingerichtet, verfügt über fünf Bäder, drei Schlafzimmer, Küche und Bibliothek. Dazu kommen Gästehäuser, Poolhaus, Weinkeller, Pferdeställe und neben einem Tennis- auch ein Hubschrauberlandeplatz. Damit nicht genug, kann man sich im eigenen Amphitheater (!), für Konzerte gedacht, die Zeit vertreiben.

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