Bosnien schnappt mit Österreichs Hilfe Menschenhändler

SIPA-Beamte in Bosnien
SIPA-Beamte in Bosnien
Haris Memija Xinhua / Eyevine / picturedesk.com (Symbolbild)
Am Montag konnte im bosnischen Bihać ein Menschenhändler festgenommen werden. An den Ermittlungen waren auch österreichische Behörden beteiligt.

Ermittlern der Staatlichen Ermittlungs- und Schutzbehörde in Bosnien (SIPA) gelang es am Montag einen internationalen Menschenhändler festzunehmen.

Laut einem Bericht des bosnischen Mediums "Oslobođenje" konnte der mutmaßliche Täter am heutigen Montag in Bihać von Polizeibeamten der SIPA gefasst werden. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass der Mann internationalen Handel mit Menschen betrieben und somit eine Straftat begangen hat. In diesem Fall handelt es sich bei dem Opfer des Menschenhandels um eine minderjährige Person. Mehr Details zu dem Vorfall sind bislang allerdings nicht bekannt.

Der mutmaßliche Täter wurde von SIPA-Beamten abgeführt und in deren offizielle Räumlichkeiten gebracht, wo er verhört wird. Wie rechtlich weiter gegen den Mann vorgegangen wird, entscheidet der zuständige Staatsanwalt.

Durch Ermittlungen, die von der bosnisch-herzegowinischen Staatsanwaltschaft angeordnet wurden, konnte in dem Fall ein Erfolg verzeichnet werden. Wie "Oslobođenje" weiter schreibt, haben die lokalen Behörden mit ausländischen Justiz- und Polizeibehörden zusammengearbeitet, darunter mit jenen der Republik Kroatien und auch der Republik Österreich.

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