Formel 1

Boss wollte Rauswurf: So wurde Schumi-Karriere gerettet

Haas-Teamchef Günther Steiner sparte zuletzt nicht mit Kritik an Mick Schumacher. Die Karriere des Deutschen hing scheinbar an einem seidenen Faden. 
Heute Redaktion
15.06.2022, 20:24

Der 23-jährige Deutsche bestreitet aktuell seine zweite Formel-1-Saison, ist nach dem Rauswurf von Nikita Mazepin durch dessen Nachfolger Kevin Magnussen gehörig unter Druck geraten. Der Däne war nach einjähriger Formel-1-Pause auf Anhieb schneller als sein Teamkollege, holte alle 15 Saisonpunkte des US-Rennstalls. Schumacher führ derweil nur hinterher, sorgte mit Unfällen in Dschidda und Monaco für viel Blechsalat. Die Reparaturen kosteten jeweils eine Million Dollar. 

Deshalb zählte Teamchef Steiner den Sohn von Formel-1-Ikone Michael Schumacher auch öffentlich an, erteilte dem Deutschen ein Crash-Verbot. Nun berichtet "f1-insider.com" allerdings, dass der Deutsche sogar unmittelbar vor dem Haas-Abschied stand. Demnach wollte Teamchef Steiner den 23-Jährigen bereits in Baku austauschen. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Ferrari rettete Schumachers Karriere

Im Fahrerlager von Baku brodelte die Gerüchteküche bereits. Demnach sei eine Schumacher-Ablöse nach Monte Carlo bereits teamintern diskutiert worden. Einzig ein Einschreiten von Ferrari habe die Formel-1-Karriere des Deutschen gerettet. 

Schumacher Junior ist im Nachwuchskader der Scuderia, wurde deshalb bei Haas "geparkt". Der US-Rennstall setzt auf Ferrari-Motoren, kauft darüber hinaus auch weitere Komponenten vom italienischen Rennstall zu. Ferrari kann dem Kooperationsvertrag der beiden Teams zufolge eines der beiden Cockpits besetzen. Deshalb scheint ein Schumacher-Rauswurf vor dem Saisonende unrealistisch. 

Wie es danach mit dem Meister der Formel 3 und Formel 2 weitergeht, ist hingegen offen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff ließ zuletzt aufhorchen, als er berichtete, Schumacher stets zu beobachten. Ein baldiger Wechsel zu den "Silberpfeilen" scheint hingegen nahezu ausgeschlossen zu sein. Sollte der Deutsche Haas nach Saisonende verlassen müssen, wäre ein Wechsel zu Aston Martin denkbar. Schließlich will der britische Automobil-Konzern verstärkt auf den deutschen Markt blicken. 

Oder Ferrari spricht ein weiteres Machtwort und setzt Schumacher auch 2023 in den Haas-Boliden...

Mehr zum Thema