"Sauberer Fetzn": Bierpartei tritt bei Wien-Wahl an

Wie schon bei der vergangenen Nationalratswahl, will die Bierpartei auch bei der Wiener Gemeinderatswahl im Herbst antreten.
Wie schon bei der vergangenen Nationalratswahl, will die Bierpartei auch bei der Wiener Gemeinderatswahl im Herbst antreten.Bierpartei
Wie schon bei der vorangegangenen Nationalratswahl, wirbt die Bierpartei im Vorfeld für ausreichend Unterstützungserklärungen.

Beachtliche 0,1 Prozent der gültigen Stimmen konnte die Bierpartei bei der vergangenen Nationalratswahl erreichen. Von diesem Wahlerfolg beflügelt, will die Kleinpartei rund um Turbobier-Sänger Marco Pogo auch bei der bevorstehenden Wien-Wahl ins Rennen gehen. Ähnlich wie bei der bundesweiten Wahl, muss auch für das Antreten bei der Gemeinderatswahl eine bestimmte Zahl an Unterstützungserklärungen vorgelegt werden. 

Um diese zu erreichen, macht der Chef der Bierpartei und Musiker Pogo Werbung in eigener Sache. Wenig verwunderlich dreht sich auch die Wahlwerbung rund um das Thema Alkohol. Pogo spielt auf wenig vorteilhafte Klischees aus der Vergangenheit an, wenn er an die Zeit erinnert, "in der der Wiener Bürgermeister stets guat eigspritzt war. Wir wollen diese alte Normalität zurück", bringt sich Pogo in Stellung. 

Werben um Unterstützungserklärungen

Denn es sei an der Zeit, dass endlich wieder jemand mit einem "sauberen Fetzn übern Rathausplatz geht", so der Politiker. Klar, dass sich Pogo prädistiniert für diese Aufgabe wähnt. Um die notwendigen Unterstützungserklärungen zu bekommen fordert er alle Wahlberechtigten auf "jetzt ein starkes Zeichen für die Demokratie und die Dichtheit zu setzen". Alle Interessierten können sich auf auf der Seite der Bierpartei schlau machen, was für eine Unterzeichnung der Unterstützungserklärung notwendig ist.

Für die Kandidatur bei einer Bezirksvertretungswahl benötigt die wahlwerbende Partei 50 Unterschriften von in diesem Bezirk wahlberechtigten Personen, für die Kandidatur in einem Wahlkreis bei der Gemeinderatswahl 100 Unterstützungserklärungen von im jeweiligen Wahlkreis wahlberechtigten Personen.

Sollte es mit dem Antreten bei der Wien-Wahl nichts werden, oder der Erfolg ausbleiben, so kann sich der Austro-Punk mit einem Trostpflaster trösten. Denn selbst für den Fall, dass Marco Pogo nicht Bürgermeister von Wien wird, kann er sich über den selbsternannten Titel "King of Simmering" freuen. 

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