Kleinpartei fordert vereinfachten Wahl-Antritt

Der Vorsitzende der Bierpartei Österreichs (BPÖ), Marco Pogo, fordert in einem neuen Clip einfachere Möglicheiten, um Kleinparteien zu unterstützen.
Marco Pogo, Bierpartei-Spitzenkandidat für die Wien-Wahl 2020, fordert in einem neuen Video eine Novellierung der Unterstützungserklärungen. Kleinparteien müssen für die Wien-Wahl insgesamt 1.800 Unterstützungserklärungen sammeln. Was bisher schon ein bürokratischer Kraftakt war, wird jetzt in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Abstandsgeboten nahezu zum Ding der Unmöglichkeit.

Deswegen fordert der Politiker "das Aus für Steinzeit- Formulare und dass die Wiener ihre Partei endlich digital vom Sofa aus unterstützen dürfen".

"Schließlich will die Bierpartei weder Passanten, Unterstützer, die eigenen freiwilligen Mitarbeiter noch die Beamtinnen und Beamten der Wiener Magistrate gefährden, die die Formulare letztendlich bewilligen müssen", heißt es in einer Aussendung.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. "Bitte, die Beamten haut's ja vielleicht vom Sessel, wenn da wer mit Schutzmaske reinkommt. Die haben ja das mit dem Corona vielleicht noch gar nicht mitbekommen", ist der Bierpartei-Vorsitzende mit einem Augenzwinkern auch um das Wohl der Magistratsmitarbeiter besorgt.



BPÖ trat bereits zur NR-Wahl an



Die Bierpartei trat bereits zu den vergangenen Nationalratswahlen im Herbst an. Die damals notwendigen Unterstützungserklärungen sicherte sich die Bierpartei bei diversen Wahlkampfveranstaltungen in Wien. Damals kam die Partei auf exakt 4.946 Stimmen, was 0,6 Prozent der gültigen Stimmen, die in Wien vergeben wurden, entsprach.

Der Spitzenkandidat Marco Pogo ist gleichzeitig auch Frontman der Simmeringer Punk-Band Turbobier. Ihr aktuellstes Musikvideo veröffentlichte die Gruppe erst vor wenigen Tagen. "Im Zweifel" ist ein Lied vom dritten Studioalbum der Band "King of Simmering".





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