Brad Pitt findet seine Angelina "heroisch"

Bild: Reuters

Nachdem sich US-Schauspielerin Angelina Jolie aus Angst vor Krebs vorsorglich beide Brüste abnehmen hat lassen, wird das Thema nicht nur unter den Fans heiß diskutiert. Viele sind über den Schritt schockiert, andere halten Jolie gar für verrückt. Doch vor allem von Frauen kommt Verständnis für den mutigen Schritt.

, wird das Thema nicht nur unter den Fans heiß diskutiert. Viele sind über den Schritt schockiert, andere halten Jolie gar für verrückt. Doch vor allem von Frauen kommt Verständnis für den mutigen Schritt.

Sie habe sich für den Eingriff entschieden, weil sie ein Gen in sich trage, das ihr Risiko für Brustkrebs erhöhe, schrieb der Hollywood-Star in einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag in der "New York Times". "Wenn man genetisch vorbelastet ist und ständig in der Angst lebt, Krebs bekommen zu können und möglicherweise auch daran zu sterben, ist dieser Schritt, in meinen Augen, schon verständlich... und auch sehr mutig", schreibt etwa "Heute"-Leserin Babsi S. auf Facebook.

. "Interessant... Extrem, unverständlich... Das meinen hauptsächlich Männer. Bei einer genetischen Wahrscheinlichkeit von 87%, an Brustkrebs zu erkranken, gäbe es für mich keine Überlegung mehr. Vorbeugung ist besser als Nachsorge", meint Renate A. "Also ich versteh das vollkommen! Ich hab Menschen mit Krebs und ohne Brust gesehen. Das wünscht man niemandem!", so Eva L.

Ehemann Brad Pitt lobt seine Frau

Hollywood-Star Brad Pitt hat seine Lebensgefährtin Angelina Jolie für ihren Mut zu einer Brustamputation gelobt. Die Entscheidung seiner Partnerin, sich zum Schutz vor Krebs beide Brüste abnehmen zu lassen, sei "absolut heroisch", sagte Pitt der britischen Zeitung "Evening Standard" am Dienstag. "Alles, was ich mir wünsche ist, dass sie ein langes und gesundes Leben mit mir und unseren Kindern hat. Das ist ein glücklicher Tag für unsere ganze Familie." Der Schauspieler dankte in dem Interview den Ärzten für "die Behandlung und die Aufmerksamkeit", die Jolie erhalten habe.

Schritt für viele Männer unverständlich

In der Männerwelt scheint die Amputation nicht ganz so nachvollziehbar zu sein. "Für mich persönlich ist das kein Schritt, den ich irgendeiner Frau empfehlen möchte. Einfach regelmäßig untersuchen lassen und wenn der erste Hauch da ist, amputieren", schreibt Reinhard B. "Völlig unverständlich und eine reine Panikmache", attestiert Roman B. Und für Florian W. steht fest: "Naja, die Angstmacherei der Pharmaindustrie machts möglich!"

Angelina Jolie ist kein Einzelfall. Ererbte Mutationen sind für einen Teil der Brustkrebserkrankungen verantwortlich. Etwa zehn Prozent der Mammakarzinomfälle treten familiär gehäuft auf. Daran "schuld" sind Mutationen im BRCA1- bzw. im BRCA2-Gen. Das betrifft in Österreich etwa 25.000 Frauen. Entschließt sich eine Frau zur Entfernung von Brüsten und Eierstöcken, reduziert sich das Erkrankungsrisiko dramatisch.

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