Ein Großbrand nordöstlich der spanischen Hauptstadt Madrid hat 1750 Hektar Land zerstört. Das Feuer, das am Mittwoch auf einem Getreidefeld in der Nähe der Ortschaft Valdepeñas de la Sierra ausgebrochen war, wurde in der Nacht zum Freitag unter Kontrolle gebracht, wie die Regierung von Kastilien-La Mancha am Freitag mitteilte.
130 Anwohner hatten bereits am Donnerstagabend in ihre Häuser zurückkehren können. Die Feuerwehr blieb aber vor Ort, um die Lage weiter zu beobachten.
In ganz Spanien galten am Freitag angesichts von Temperaturen von verbreitet mehr als 35 Grad Celsius hohe Warnstufen. Waldbrände kommen in Spanien aufgrund von hohen Temperaturen und Trockenheit häufig vor. Nach Angaben des Landeswirtschaftsministeriums brannten seit Jahresbeginn mehr als 17.000 Hektar Land nieder und damit dank eines feuchten Winters deutlich weniger als 2012. Im Vorjahreszeitraum waren es fast 153.000 Hektar gewesen.
Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca hatte ein Waldbrand in den vergangenen Tagen 2335 Hektar zerstört. Besonders war die Bergregion Sierra de Tramuntana im Nordwesten der Insel betroffen, die von der UNESCO als Weltnaturerbestätte gelistet wird. Ein Mann, der den Großbrand durch unachtsames Grillen verursacht haben soll, wurde festgenommen.
APA/red.