Rauchsäule verdunkelt A4 – Totalsperre

Totalsperre der Ostautobahn wegen Rauchsäule. Polizei und Feuerwehr rückten zu einem Großeinsatz aus.
Großalarm auf der A4: Kurz nach 17 Uhr musste die Ostautobahn zwischen dem Knoten Schwechat und der Simmeringer Haide in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden.

Wie "heute.at"-Leserreporter melden, verdunkelte eine riesige Rauchsäule die Fahrbahn. Zur Ursache des mutmaßlichen Brandes ist nichts bekannt. Laut Wiener Polizei konnte die Sperre gegen 17.24 Uhr wieder aufgehoben werden.

Der Brand war auf einem Abstellgleis unterhalb der Ostautobahn, in einem abgestellten, desolaten Waggon ausgebrochen. Dichter Rauch und ungünstige Windverhältnisse drückten den Rauch auf die Autobahn und behinderten die Sicht der Autofahrer. Zahlreiche Notrufe gingen in der Feuerwehrzentrale ein.

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Als die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien eintrafen, stand einer von drei zusammengekuppelten Waggons bereits in Vollbrand, ein zweiter brannte bereits zur Hälfte. Der Brandrauch trieb über die Autobahn und hüllte Teile von Mannswörth und Kaiserebersdorf ein. Die Polizei und die ASFINAG sperrten die Autobahn komplett und forderten die Bewohner der betroffenen Gebiete auf, die Fenster ihrer Häuser zu schließen.



Die Feuerwehrleute bekämpften die Flammen unter Atemschutz mit zwei Löschleitungen und mischten geringe Mengen Schaummittel zu. Ein anderer Teil der Mannschaft musste eine rund 400 Meter lange Löschwasserversorgung zum nächstgelegenen Hydranten aufbauen. Bis diese Leitung einsatzbereit war, wurde das Löschwasser der Einsatzfahrzeuge verwendet. Immer wieder flammte es zwischen den zahlreichen Lagerungen und der zerstörten Inneneinrichtung in den Waggons auf. Eine knappe Stunde nach Alarmierung konnte Brand aus gemeldet werden. (red)

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