Am Freitag kurz vor Mittag eilten gleich vier Feuerwehren aus dem Bezirk Neusiedl am See zusammen, um Kollegen zu retten. Im Feuerwehrhaus von Winden am See brannte ein Löschfahrzeug lichterloh. Die ersten sechs Feuerwehrleute, die versuchten den Brand zu löschen, mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Der Schaden ist enorm: Ein Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr wurde komplett zerstört, das Feuerwehrhaus von Winden am See wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Als der Brand gegen 11.45 Uhr bemerkt wurde, schritten die ortsansässigen Feuerwehrleute sofort ein und versuchten den Brand einzudämmen oder ganz zu löschen. Gleichzeitig brachten die Anwesenden die beiden anderen Feuerwehrfahrzeuge aus der Garage in Sicherheit, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Dabei atmeten sechs Florianis zu viel Rauch ein. Sie mussten ins Spital.
Zwischen 11.45 Uhr und 13.38 Uhr eilten die Feuerwehren der nahegelegenen Orte Jois, Breitenbrunn und Neusiedel am See den Kollegen zu Hilfe. Auf der B50 kam es wegen des Einsatzes zum Stau.
In den kommenden Tagen soll ermittelt werden, um die Brandursache herauszufinden.