Brand in Kaufpunkt-Lager: 350 Kilo Pyrotechnik entdeckt

Der Brand in einem Kellerlager einer Kaufpunkt-Filiale in der Hütteldorfer Straße am vergangenen Donnerstag sorgte für viel Aufsehen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Wie nun bekannt wurde, waren im Keller 350 Kilo illegal aus China importierte Pyrotechnik gelagert worden. Ein Angestellter (18) steht unter Verdacht, den Brand durch Anzünden eines Feuerwerkskörpers ausgelöst zu haben.
Am Dienstag konnten Brandermittler erstmals den gefährlichen Brandort betreten. Gemeinsam mit sprengstoffkundigen Beamten begutachteten sie das Material. 350 Kilo an Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen wurden sichergestellt. Diese stapelten sich neben Gerümpel und zahlreichen Schlapfen bis zur Decke.

Illegale Pyrotechnik aus China

Ein Spezialfahrzeug wurde angefordert, um die große Menge sicher zur Zwischenlagerung an einen Ort in Niederösterreich zu bringen. Laut Polizei dürfte es sich beim Gefahrengut großteils um widerrechtliche Importe aus China handeln, die ohne behördliche Genehmigung im Keller gelagert wurden.

Ein 18-jähriger Angestellter steht unter Verdacht, einen Feuerwerkskörper angezündet und damit den Brand ausgelöst zu haben. Als der Brand ausbrach, versuchte der junge Mann laut Polizeisprecher Paul Eidenberger noch, das Feuer zu löschen, musste aber wegen der starken Rauchentwicklung die Flucht antreten. Er wurde wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst zur Anzeige gebracht.

Geschäftsinhaber im Ausland

Mit der nicht genehmigten Lagerung im Keller will der 18-Jährige nichts zu tun haben. Der Geschäftsinhaber konnte noch nicht befragt werden, weil er sich zur Zeit im Ausland aufhält.

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