Brand-Killer: Überführt ihn jetzt sein Hund?

Angeklagte dürfen lügen. Laut Anklage hat Werner V. (46) seine Wohnung in die Luft gejagt und dadurch seine Nachbarin Alexandra R. (23) getötet. Mittwoch vor Gericht hörte er sich unglaublich a

 

n.

Nein, mit dem  Inferno am Hohen Markt in Wien  habe er nichts zu tun. Daher auch nichts mit Mord und 14-fachen Mordversuch, versicherte Werner C. (46) seiner Richterin Martina Krainz und den Geschworenen. Denn in der Nacht zum 16. April 2014 habe er bei seiner Mama geschlafen. Dann ging er früh mit seinem Hund spazieren - zufällig zur Nobelwohnung, aus der er am selben Tag wegen Mietschulden delogiert werden sollte. Als er dort das Licht aufdrehte "gab es eine Explosion. Jemand muss mir eine Sprengfalle gelegt haben."

Fragwürdige Aussagen

Wirklich wahr? Am Tatort wurden 15 Liter Benzin verschüttet. Am Kanister fanden sich Fasern von der Hose des Angeklagten. Er rannte davon, kümmerte sich nicht um die sterbende junge Nachbarin und 14 andere Hausbewohner in Panik. Dafür hat Werner C. seinen Hund zur Wohnung im 3. Stock nicht mitgenommen. Er band das Tier im Parterre an. Warum? Die Geschworenen haben da eine Ahnung. Prozess vertagt.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen