Frau starb, 21 Verletzte

Brand-Tote in Lokal – nun Wirt im Visier der Ermittler

Fluchtwege versperrt, Feuerlöscher abgelaufen. Ein Lokal in Graz soll es mit dem Brandschutz nicht so genau genommen haben. Für den Wirt wird es eng. 
Österreich Heute
06.02.2024, 15:14
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In der Silvesternacht ging in Graz die bei Nachtschwärmern beliebte "Stern Bar" in Flammen auf. 21 Gäste wurden zum Teil schwer verletzt, eine junge Frau (21) aus Mödling starb. Eine Besucherin liegt noch immer auf der Intensivstation im LKH Graz. Laut "Krone" wird nun gegen den Lokalbetreiber ermittelt. Grob fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung lauten die schweren Vorwürfe gegen den Mann. 

Giftiger Rauch vernebelte Lokal

Denn im Lokal sollen Fluchtwege versperrt, Feuerlöscher abgelaufen gewesen sein. Dazu war das Lokal zu Silvester voll mit Plastik-Deko. Ein Sternspritzer soll diese in Brand gesetzt haben. In der Bar verbrannten große Mengen an Kunststoff, giftiger schwarzer Rauch vernebelte in kürzester Zeit das Lokal. Laut Ermittlern führen schon wenige Atemzüge zur Bewusstlosigkeit.

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Brand versperrte Eingang

Zu allem Übel begann es zu Silvester ausgerechnet beim Eingang der Bar in Graz zu brennen. Der einzige Fluchtweg ins Freie war somit versperrt. Was genau am Eingang Feuer fing, wird nun untersucht. Im Labor wurde der Brand laut "Kleine" mit ähnlichen Materialien nachgestellt. Noch liegen die Ergebnisse aber nicht vor. Auch zahlreiche Handyaufnahmen werden derzeit ausgewertet. Für den Lokalbetreiber gilt natürlich die Unschuldsvermutung!

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