Österreich

Brandanschlag: Matador bangt um Existenz

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:57

Traditionsbetrieb in Bedrängnis: Der Holzspielzeughersteller Matador kämpft ums Überleben. Die einzige Tischlerei, in der Waren für das Unternehmen produziert wurden, war bei einem Brandanschlag zerstört worden. Nun werden Engpässe beim Weihnachtsgeschäft befürchtet.

Wer kennt sie nicht, die Matador-Bausteine? Windmühlen, Flugzeuge, Autos, Roboter - alles kann mit dem Holzspielzeug gebaut werden. Doch es steht schlecht um die Zukunft der Traditionsmarke. Bisher wurden die Teile in einer einzigen Tischlerei in Waidhofen an der Thaya (NÖ) erzeugt. Nach einem Brandanschlag steht die Produktion - das Weihnachtsgeschäft und die Zukunft der St. Pöltner Firma wackeln.

Bestände zerstört

Am vergangenen Montag konnte die Polizei im Waldviertel einen mutmaßlichen Serienbrandstifter verhaften. Der 25-Jährige hatte zudem angekündigt, einen Amoklauf geplant zu haben. Seine letzte Tat kommt Matador teuer zu stehen. In Waidhofen an der Thaya ging die einzige Produktionsstätte der Spielwarenfirma in Flammen auf. Zahlreiche Spezialmaschinen wurden vernichtet. Noch schlimmer für das Unternehmen ist der Verlust des Holzlagers. Bevor es verarbeitet werden kann, muss es zwei bis drei Jahre trocknen - ein Großteil der Bestände wurde zerstört.

Warenlager betroffen

Ebenfalls vom Feuer betroffen war das Warenlager. Noch steht nicht fest, ob es zu Lieferengpässen im Weihnachtsgeschäft kommen könnte. Derzeit wird erhoben, ob die Spielzeuge kontaminiert sind.

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