Sorgerechtsstreit Grund für Brandanschläge?

Nach den Brandanschlägen in Graz wurde ein Verdächtiger festgenommen. Es gibt neue Hinweise auf sein Tatmotiv.
Vier Brandanschläge erschütterten am Mittwoch die Stadt Graz - "Heute" berichtete. Dass das Motiv des mutmaßlichen Täters privater Natur sein dürfte, wurde von der Polizei Steiermark bereits bekanntgegeben.



Nun wurden jedoch neue Hinweise bekannt. Seitens der Polizei hieß es, dass es offenbar einen Sorgerechtsstreit um die Kinder des Verdächtigen gebe. Nachdem diese aus der Familie geholt worden waren, soll es dem 45-Jährigen nicht gelungen sein, sie wieder zurückzuholen. Diese Umstände dürften ihn zu den Anschlägen veranlasst haben.

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Der Iraker hatte im Bezirksgericht Graz-West, vor dem Bürgermeisteramt im Rathaus, in der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebund sowie am Grazer Hauptbahnhof Feuer gelegt. Am Hauptbahnhof randalierte er auch und ging auf Passanten los. Die ÖBB-Sicherheitsleute schritten ein, versuchten ihn festzuhalten, bis die Polizei eintraf. Dabei zog sich eine Mitarbeiterin Verletzungen zu.



Als die Polizei schließlich eintraf, wurde der Verdächtige festgenommen. Die gelegten Feuer konnten allesamt rasch gelöscht werden, verletzt wurde durch die Flammen niemand. Am Donnerstag begann die Vernehmung des Mannes. Viel sagte er zu den Vorwürfen jedoch nicht, so ein Polizeisprecher. Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) will unterdessen ein Schleusensystem prüfen.

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(rfr)

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