Österreich

Brandmelder brachte "Donau Dolls" nicht zu Fall

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:33

Dienstag um 13 Uhr sperrte Österreichs erstes Flatrate-Bordell auf. Eine halbe Stunde später stand die Polizei vor den Toren des neuen Sextempels "Donau Dolls" ("Heute" berichtete). Genau so schnell zogen die Cops aber wieder weiter, denn gefunden wurde nichts. Ein defekter Brandmelder war das Höchste der Gefühle, wie Heute.at am Freitag erfuhr.

Dienstag um 13 Uhr sperrte Österreichs erstes Flatrate-Bordell auf. Eine halbe Stunde später stand die Polizei vor den Toren des neuen Sextempels "Donau Dolls" ("Heute" berichtete). Genau so schnell zogen die Cops aber wieder weiter, denn gefunden wurde nichts. Ein defekter Brandmelder war das Höchste der Gefühle, wie Heute.at am Freitag erfuhr.

Der moderne Sextempel an der Donauturmstraße im 22. Bezirk spielt alle Stückchen. Für 160 Euro darf man(n) sich 12 Stunden lang wie der Besitzer eines Harems fühlen. 20 Freudenmädchen stehen im "Donau Dolls" zu Verfügung.

Gut möglich, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugeht, dachte sich wohl auch die Polizei. Chef Werner Schmuck wusste: "Unsere ersten Besucher haben alle einen Polizeiausweis!" Er sollte recht behalten, denn promt tauchte eine Streife zur Inspektion des Etablissements auf.

Brandmelder funktionierte nicht

Den Einsatz hatten sich die Beamten aber sicher anders vorgestellt. Das Einzige, was zu beanstanden war, war ein defekter Rauchmelder, keine allzu große Ausbeute, wie ein Mitarbeiter im Gespräch mit "Heute" bestätigte.

So darf "Donau Dolls" nun offen bleiben. Polizeihofrat Wolfgang Langer gibt sich aber nicht geschlagen: "Wir haben ja auch verdeckte Ermittler". Lover undercover.

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