Brandserie: Floriani-Chef zündelte selbst

Bild: FF Wolfsbach

Seit Juli kam es in Wolfsbach (Bezirk Amstetten) zu mehreren Bränden - allesamt wurden gelegt. Die Suche nach dem Brandstifter dürfte nun ein Ende haben: Der Feuerwehrkommandant selbst soll es gewesen sein.

Seit Juli kam es in Wolfsbach (Bezirk Amstetten) zu mehreren Bränden – allesamt wurden gelegt. Die Suche nach dem Brandstifter dürfte nun ein Ende haben: Der Feuerwehrkommandant selbst soll es gewesen sein.
Das Hackschnitzel-Lager des örtlichen Bauhofs, die Hütte eines Feuerwehrmannes und schließlich zwei Mal Kleinbrände im Haus des Kommandanten ("Heute" berichtete) – das kam den Ermittlern des Landeskriminalamts irgendwann seltsam vor. Denn die Spur führte unweigerlich zu einer Person: dem 37-jährigen Floriani-Chef Wolfgang Sch. selbst.

Laut einem Bericht der Tageszeitung "Kurier" soll der Mann bei seiner Einvernahme bereits gestanden haben für die Flammen verantwortlich zu sein. Der Grund: Eine komplizierte Scheidung. Wolfgang Sch. sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Auch das Landesfeuerwehrkommando reagierte umgehend auf das Geständnis und schloss den 37-Jährigen aus der Organisation aus. "Er wird mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen. Er wird nie wieder für die Feuerwehr tätig sein. Geisterfahrer gehören rasch aus dem Verkehr gezogen, nicht nur auf der Straße. Wer derart unerklärliche Handlungen setzt, hat in einer Organisation, die jedes Jahr 70.000 freiwillige Einsätze im Dienste der Menschlichkeit leistet, nichts verloren", so Sprecher Franz Resperger. 

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