40-Jähriger in Haft

Ex-Mitarbeiter wollte Werkstatt abfackeln – Festnahme

Nach einem Brand in einer Kfz-Werkstatt in Hagenbrunn wurde ein ehemaliger Mitarbeiter als Tatverdächtiger festgenommen. Er ist geständig.
Niederösterreich Heute
26.05.2026, 18:10
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Schock um Brandstiftung: Am 21. März 2026 kam es in einer Kfz-Werkstatt in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg, NÖ) gegen 20.40 Uhr zu einem Brand.

Helfer in Klinikum gebracht

Zwei Anrainer bemerkten das Feuer schnell, brachen die Nebeneingangstür der Garage auf und versuchten, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen – das gelang ihnen aber nicht. Daraufhin leiteten die zwei die Rettungskette ein.

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Beide Männer wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Landesklinikum Stockerau gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Hagenbrunn löschte das Feuer und konnte um 21.20 Uhr "Brand aus" geben.

Sachschaden unbekannt

Das Feuer war im Bereich einer Abfalltonne und eines Abgastestgeräts ausgebrochen. Bei der Brandursachenermittlungen wurde festgestellt, dass absichtlich brandbeschleunigende Mittel verwendet und diese mit einer offenen Flamme entzündet worden waren. Wie hoch der Sachschaden ist, wird noch untersucht.

Verdächtiger gefasst

Die weitere Amtshandlung übernahm das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Brand-, Sprengstoff- und Explosionsdelikte. Die Kriminalisten konnten einen 40-jährigen ukrainischen Staatsbürger ausforschen – er ist ein ehemaliger Mitarbeiter der Werkstatt. Der Mann wurde am 20. April 2026 in Leopoldsdorf (Bezirk Bruck an der Leitha, NÖ) festgenommen. Bei seiner Einvernahme zeigte er sich geständig.

Im Zuge einer freiwilligen Nachschau wurden außerdem entfremdete Kfz-Kennzeichentafeln eines Kunden gefunden und sichergestellt. Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt Korneuburg (NÖ) transportiert.

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