Bratlfettn - aber vegan? So schmeckt die Innovation

Schaut aus wie Bratlfettn, hat aber kein Schwein als Zutat. Goldblatt macht es möglich.
Schaut aus wie Bratlfettn, hat aber kein Schwein als Zutat. Goldblatt macht es möglich.Jenni Koller
Klimawandel, Tierwohl - für viele die Motivation auf Produkte mit tierischem Inhalt zu verzichten. Ein Wiener Start Up macht aber Genuss möglich! 

Die Marke Goldblatt ist noch jung. Erst 2021 haben sich die beiden steirischen Brüder Matthias und Stephan Wiesenhofer sowie Freundin Melanie Zantner als Unternehmen formiert, um nach traditionellem Handwerk geschmackvolle und nachhaltige Delikatessen herzustellen.

Das besondere? Hier wird auf Fleisch, Fisch oder Ei verzichtet, es aber doch geschmacklich "zitiert". Verwendet werden dabei ausschließlich pflanzliche Bio-Zutaten wie frischem Gemüse, Hülsenfrüchte, Edelpilze, Öle, Gewürze und Kräuter, die zum größten Teil aus Österreich kommen. 

Das Goldblatt-Team: Melanie Zanter, Brüder Matthias und Stephan Wiesenhofer
Das Goldblatt-Team: Melanie Zanter, Brüder Matthias und Stephan WiesenhoferFrischWald

Keine künstlichen Zusatzstoffe

Damit hebt sich Goldblatt am Markt der Fleischalternativen ab, sind sich die Gründer sicher. Der Einsatz von tierischen Zutaten, Proteinisolaten, Gluten oder künstlichen Zusatzstoffen kommt für die drei "Goldblätter", wie sich nennen, nicht in Frage. Und das begeistert auch eine immer größer werdende Fan-Gemeinde, die sich um die Tiegel schart und zulangt. 

Veganes "Grammelschmalz" und "Gänsepastete" - was kann das?

Geschmacklich erinnert es in Auszügen an die fleischlichen Vorbilder, hat man doch die gleichen Gewürze verwendet. Auch die Konsistenz ist gleich. Eine gute Alternative, um am Sonntagstisch mal was anderes auszuprobieren. Schwein g’habt, Ackerlax und Schnattergans heißen unter anderem die Produkte und regen schon mal die Fantasie an.

Jägerpastete: Ohne Wild, dafür mit Bio-Gin
Jägerpastete: Ohne Wild, dafür mit Bio-GinGoldblatt

Geschmalzen allerdings die Preise: Ein Tiegerl von 125 g kommt auf 7,25 Euro im Webshop. Die Jägerpastete gar auf 9,85 Euro. Mit dem Genuss der Aufstriche tut man aber auch etwas Gutes: 10 Prozent des Gewinns spendet das Goldblatt-Team an NGOs. Pro verkauftem Glas werden außerdem ca. 400 Liter Wasser gespart, laut Goldblatt.

Erhältlich sind die veganen Köstlichkeiten neben dem Webshop auch in einer von über 180 Verkaufsstellen in ganz Österreich, sowie im "Goldplatzl" am Sonntagsberg in 8271 Bad Waltersdorf. Der ehemalige Heurige, umgebaut zu Verkaufssalon hat von Ende Juni bis September für Gäste geöffnet und bietet kalte Feinkostküche sowie Wein und Drinks. Ein Erlebnis! 

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