"Braun Silk-épil 9 Flex" im Test: Haarige Angelegenheit

Rasieren, Waxen oder doch lieber Epilieren? Mit dem "Braun Silk-épil 9 Flex" soll die Haarentfernung nun noch einfacher gehen. Wir haben ihn getestet.

Der Frühling naht und damit holen die meisten Frauen auch wieder ihre Kleider und Röcke aus den Schränken. Im Zusammenhang damit stehen aber gleichzeitig auch glatte Beine und Achseln, die für den perfekten Look absolut haarlos sein sollten. Deshalb haben wir den "Braun Silk-épil 9 Flex" für euch getestet.

Der Epilierer kommt in der Beauty Set-Variante mit einigem Zubehör wie dem Rasieraufsatz und dem Trimmeraufsatz, mehreren Peelingbürsten für Körper und Gesicht, einem Beauty-Schwämmchen, sowie einer Reinigungsbürste und sogar einem Aufbewahrungsbeutel.

Unter der Dusche epilieren

Als erfahrene Nutzerin einiger Epilierer kann ich vorab schon mal sagen: Wenn man über mehrere Monate, vielleicht auch schon über Jahre hinweg die Körperbehaarung mit einem Epilierer entfernt hat, muss dieser grundsätzlich nur noch alle vier bis sechs Wochen ran. Das liegt daran, dass die Haare nicht mehr so schnell nachwachsen und stellenweise sogar ganz ausbleiben.

Der "Braun Silk-épil 9 Flex" kann sowohl im trockenen, als auch im nassen Zustand, wie unter der Dusche, verwendet werden. Der Unterschied liegt dabei darin, dass die Haut unter Wasser etwas aufweichen kann und die Entfernung der Haare nicht ganz so weh tut. Der Nachteil hierbei ist aber, dass nicht alle Härchen gut erwischt werden, wenn sie teilweise an der Haut kleben bleiben. Dann bleibt einem nichts anderes übrig, als einige Male über die selbe Stelle zu fahren, bis wirklich alle Haare entfernt wurden.

Der Epilierer liegt dabei, durch ein angenehmes Gewicht, unglaublich gut in der Hand. Was er auch muss, wenn er im Wasser verwendet wird und nicht durch die Finger rutschen soll. Auch die Handhabung ist hier einfacher, als bei den Vorgängern: Durch denn flexiblen Kopf kommt der "Braun Silk-épil 9 Flex" an Stellen wie Knöchel, Kniekehlen oder Achseln gut ran und sorgt für ein sauberes Ergebnis.

Drucksensor als nettes Gimmick

Neu ist auch der Drucksensor, der anzeigt, ob zu viel Druck auf die Haut ausgeübt wird. Bei unserem Test ist er immer wieder mal aufgeblinkt, allerdings ist diese Zusatzfunktion eher ein nettes Gimmick, als dass es praktikabel wäre. Hier wäre die Licht-Funktion, die man vom "Braun Silk-épil 7" kennt, viel sinnvoller. Dadurch konnte man nämlich auch bei nicht ganz so gutem Licht erkennen, ob einige Haare übrig geblieben sind.

Mit dem "Braun Silk-épil 9 Flex" ist es dennoch ganz einfach, millimeterkurze Härchen zu entfernen, wodurch man den Epilierer auch schon mal nach drei Wochen verwenden kann, wenn eine bestimmte Veranstaltung oder ein romantisches Dinner es verlangen. Einige andere Konkurrenzprodukte können bei dieser Fähigkeit nicht immer mithalten.

Fazit

Aufgrund vieler Annehmlichkeiten ziehe ich das Epilieren dem Rasieren oder Waxen vor: Die Haut bleibt lange glatt und wenn die Haare wieder nachwachsen, sind sie fein und weich, sodass man sie kaum bemerkt. Allerdings gibt es auch einen Minuspunkt: Das Epilieren bleibt auch nach Jahren der Benutzung, zumindest an manchen Stellen, sehr schmerzhaft. Bei mir sind es die Waden, bei denen ich auch heute noch fluche.

Dennoch kann ich den "Braun Silk-épil 9 Flex" mit gutem Gewissen weiterempfehlen: Auch bei kurzen Haaren greifen die Zangen gut zu und entfernen sie vollständig von der Haut. Vor allem der flexible Kopf macht die Benutzung an heiklen Stellen leichter und die Möglichkeit den Epilierer auch unter Wasser zu verwenden, ist für Frauen mit niedriger Schmerzgrenze unumgänglich. Alles in allem ist der "Braun Silk-épil 9 Flex" ein gut durchdachtes Produkt, das seine Vorgänger sogar übertrifft.

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