Brauner: "Öffis haben Vorrang vor Radlern"

Bild: Denise Auer

Grüne Radwege hin, neue Fahrradstraßen her: "Das Rückgrat der Stadt sind die Öffis. Sie haben Vorrang - auch vor Radfahrern", betont SP-Vizebürgermeisterin Renate Brauner im "Heute"-Gespräch.

Grüne Radwege hin, neue Fahrradstraßen her: "Das Rückgrat der Stadt sind die Öffis. Sie haben Vorrang - auch vor Radfahrern", betont SP-Vizebürgermeisterin Renate Brauner im "Heute"-Gespräch.

Für 2013 wurde in Wien das "Radjahr" ausgerufen. . Ist das Rad plötzlich das wichtigste Verkehrsmittel in der Stadt? "Ich bekenne mich natürlich zu diesem Beschluss, eines muss aber klar sein: Das Öffi-Netz, von den dicken Hauptschlagadern der U-Bahnen bis zu den feinen Äderchen der Buslinien, bildet das Rückgrat der Stadt", so Brauner.

Wien nehme als "Smart City" eine Vorreiterrolle in puncto Verkehr ein, intelligente Gesamtlösungen und ein gutes Miteinander seien unerlässlich. Aber: "Vorrang haben die Öffis", betont sie und verweist auf bereits 530.000 Jahreskartenbesitzer. So sei eine generelle Öffnung der Busspuren für Radler wie in der Operngasse nicht denkbar. "Das muss man von Fall zu Fall prüfen", so die Vize-Stadtchefin.

Eine ebenfalls wichtig(er)e Gruppe seien die Fußgänger: "Öffi-Nutzer sind auch Fußgänger. Sie sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und dürfen in der Diskussion nicht untergehen."Claus Kramsl

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