Breivik blitzt mit Klage gegen Haftbedingungen ab

Bild: Reuters
Ein norwegisches Gericht hat die Klage des Rechtsterroristen und Massenmörders Anders Behring Breivik abgewiesen. Breivik hatte gegen seine Isolationshaft geklagt und sie als menschenrechtswidrig bezeichnet.
Breivik hatte wegen seiner Isolationshaft gegen den norwegischen Staat geklagt und vor Gericht in erster Instanz teilweise Recht bekommen. Das Osloer Gericht hatte das unter anderem mit der Länge und der mangelhaften Begründung der Isolation begründet. 

Ein Berufungsgericht hat das erstinstanzliche Urteil nun aber wieder gekippt. Man sei weiterhin der Auffassung, dass Breiviks Haftbedingungen nicht "unmenschlich oder erniedrigend" seien, teilte Justizminister Anders Anundsen mit.

Breivik hatte im Juli 2011 bei Bombenanschlägen in Oslo und auf der Insel Utoya 77 Menschen getötet. Dafür hatte ihn ein Gericht im Jahr 2012 darauf zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt.

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