Brief-Maschine zu schnell für Mitarbeiter

Bild: Post

Eine neue Briefsortiermaschine im Postverteilerzentrum in Wals (Stadt Salzburg) läuft mit einer so hohen Geschwindigkeit, dass die Mitarbeiter, die sie bedienen, nicht mehr mitkommen. Die Folge: Krankenstände.

Eine neue Briefsortiermaschine im Postverteilerzentrum in Wals (Stadt Salzburg) läuft mit einer so hohen Geschwindigkeit, dass die Mitarbeiter, die sie bedienen, nicht mehr mitkommen. Die Folge: Krankenstände, ie ORF Salzburg berichtet.

Die neue Sortiermaschine zum Preis von 20.000 Euro sortiert pro Stunde 58.000 Briefe. In der Handsortierung schaffen Mitarbeiter pro Stunde gerade einmal 1.000 Briefe. Das hohe Arbeitstempo gehe zu Lasten der Gesundheit der Mitarbeiter, das Tempo sei für Menschen nicht mehr zu bewältigen, heißt es vonseiten des Chefs.

Eine Kollegin sei bereits neben der Maschine umgekippt, andere müssten sich im Krankenstand erholen, so Reichl. Die neue Technik hat die Leistung gegenüber dem Vormodell neuerlich gesteigert - um 25 Prozent. Für die Postangestellten bedeute das mehr Stress, weil alles immer schneller gehen müsse.

Postmanager Reichl: „Die Mitarbeiter schaffen es nicht mehr, deswegen müssen wir jetzt gegensteuern. Wir müssen Gesundheitsvorsorge betreiben, die betroffenen Mitarbeiter einbinden und Dienstzeitmodelle mit viel Abwechslung – gehen, stehen, sitzen - erarbeiten.“

Mit 2,5 Millionen Briefen und 110.000 Paketen täglich gibt es jetzt um Weihnachten neuerlich eine Rekordmenge an Poststücken.

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