Brigittenau: Vor Moschee flogen Sessel und Fäuste

Die Moschee befindet sich in der Engerthstraße.
Die Moschee befindet sich in der Engerthstraße.Bild: Google

Am Sonntag ist es vor einer Brigittenauer Moschee zu einer Schlägerei gekommen. Gegen Mittag musste die Polizei mit mehreren Streifen für Ordnung sorgen.

Gegen 12.10 Uhr machte sich die Polizeiinspektion Pappenheimgasse auf den Weg zu einem Raufhandel. In der Engerthstraße war eine Schlägerei im Gange.

Eine Gruppe an Männern wollte offenbar in eine dort beheimatete Moschee gehen, wurde aber von einer anderen Gruppe aufgehalten, die dort eine Privatveranstaltung abhielt.

Sessel und Fäuste

Ein heftiger Streit war die Folge, bei dem nicht nur die Fäuste, sondern auch Sessel als Waffen eingesetzt wurden.

Die Polizei nahm vier Tatverdächtige, die aus Bangladesch stammen, fest. Sie sind 27, 30, 31 und 39 Jahre alt. Zwei von ihnen mussten vor Ort von der Rettung behandelt werden.

Mehr Streifenwagen nötig

Neben den Tatverdächtigen (Anzeige wegen Verdachts auf Raufhandel) waren noch viele weitere Menschen anwesend, die sich teilweise in die Auseinandersetzung einmischten. Deshalb mussten die Polizisten drei zusätzliche Streifewagen ordern, um die Situation zu deeskalieren.

Heikler Standort

Der Schauplatz der Schlägerei, die Masjidul Falah-Moschee in der Engerthstraße, ist kein unbeschriebenes Blatt aus polizeilicher Sicht. In den Jahren 2017 und 2013 fanden dort Brandanschläge statt. Damals wurde der Vermieter der Räumlichkeiten, der mit den Betreibern des Kulturzentrums im Streit lebte, dafür angezeigt.

Die Schlägerei am Sonntag scheint jedoch auf den ersten Blick nichts mit den Brandstiftungen zu tun zu haben. Zumindest hat die Polizei auf Nachfrage von "heute.at" keine Verbindung zwischen den Fällen herstellen können. (red)

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