Brite überlebt Corona, Malaria, Dengue und Kobra-Biss

Ian Jones konnte das Krankenhaus wieder verlassen. Die Arztrechnungen gehören jedoch bezahlt - und auch die Rückreise nach Großbritannien.
Ian Jones konnte das Krankenhaus wieder verlassen. Die Arztrechnungen gehören jedoch bezahlt - und auch die Rückreise nach Großbritannien.Jones/GoFundMe
Ian Jones hatte Glück im Unglück: Seit Ausbruch der Pandemie sitzt der Brite in Indien fest. Jetzt sammelt sein Sohn Geld, um ihn zurückzuholen.

Der britische Entwicklungshelfer Ian Jones scheint ungewollte schlimme Krankheiten zu sammeln, wie andere Briefmarken: Seit Monaten in Indien festsitzend hat er eine Corona-Infektion überstanden, Dengue-Fieber und Malaria – und nun auch noch den Biss einer indischen Black King Kobra überlebt.

Als Jones vergangene Woche die Klinik aufgesucht hatte, wurde laut Tater zunächst vermutet, dass der Entwicklungshelfer sich erneut mit dem Coronavirus angesteckt habe, so sein Arzt Abhishek Tater gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der Test sei aber negativ ausgefallen. Jones habe einige für Schlangenbisse typische Beschwerden wie Sehstörungen und Schwierigkeiten beim Gehen entwickelt. Mittlerweile sei der Brite aber bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden und werde wohl keine Langzeitschäden davontragen.

Sohn sammelt Spenden

"Dad ist ein Kämpfer", schrieb Jones' Sohn Sebastian auf der Seite des Internetforums "GoFundMe", mit der Geld für Jones' Arztkosten und seine Heimkehr auf die südenglische Isle of Wight gesammelt wird. "Während seiner Zeit dort in Indien hatte er schon Malaria und Dengue, bevor er Covid-19 bekam." Ian Jones exportiert die Erzeugnisse von Handwerkern in Rajasthan nach Großbritannien und hilft ihnen dadurch, der Armut zu entkommen.

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