Briten-Soldat vergewaltigte Sechsjährige: Neun Jahre...

Bild: zeitungsfoto.at

Ein britischer Elite-Fallschirmjäger schlich sich im November des Vorjahres in ein Haus in Tirol und vergewaltigte eine Sechsjährige. Am Dienstag wurde dem Mann in Innsbruck zu neun Jahren Haft verurteilt. Der 29-jährige Soldat hatte seine Tat gestanden, beteuerte aber, sich vor lauter Rausch kaum mehr an etwas erinnern zu können.

Ein britischer Elite-Fallschirmjäger schlich sich im November des Vorjahres in ein Haus in Tirol und vergewaltigte eine Sechsjährige. Am Dienstag wurde dem Mann in Innsbruck wegen Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs zu neun Jahren Haft verurteilt. Der 29-jährige Soldat hatte seine Tat gestanden, beteuerte aber, sich vor lauter Rausch kaum mehr an etwas erinnern zu können.

Der Soldat des "7th Prachute Regiment Royal Horse Artillery" musste sich wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen und Diebstahl verantworten. Das Gutachten des Gerichtsmediziners bestätigte die Angaben des kleinen Mädchens.

Gebirgstraining endete mit Sauftour und Vergewaltigung

Der Vater des Kindes erwischte den halbnackten Täter 2014 im Kinderzimmer seiner Tochter in Neustift im Stubaital. Lärm hatte den Mann vorher geweckt. Als er nachschauen ging, erwischte er den betrunkenen Soldaten bei der Vergewaltigung. Der Vater soll den Eindringling blutig geschlagen haben.

Der Soldat und 199 seiner Kameraden waren im Stubaital, um im Gebirge zu trainieren. Am letzten Tag ihres Aufenthalts in Tirol kam der Soldat nach einer Sauftour am Haus des Opfers vorbei und ging durch die unversperrte Tür ins Kinderzimmer. Dort fiel er über die Sechsjährige her.

Soldat vor Gericht: Schwere sexuelle Übergriffe in der Truppe

Anwalt Laszlo Szabo, der Verteidiger des Soldaten, ließ seinen Mandanten laut "tt.com" von einem Gutachter untersuchen. Der Angeklagte war schon mehrmals bei Kriegseinsätzen unter anderem in Afghanistan, weshalb er auf Traumata untersucht wurde. Das Ergebnis: Der Beschuldigte ist zurechnungsfähig, Anzeigen eines Kriegstraumas seien aber vorhanden.

Vor Gericht schilderte der Soldat, dass es in seiner Truppe zu schweren sexuellen Übergriffen gekommen sein soll. Als Ausrede will der Brite das nicht gelten lassen: "Es gibt keine Erklärung für das, was ich gemacht habe und auch keine Entschuldigung".

Zusätzlich zu den Anklagepunkten aus 2014 kommt noch Widerstand gegen die Staatsgewalt. Im Gefängnis soll der Brite einen Wärter angegriffen haben. 

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