Briten-Sprayer verurteilt, aber auf freiem Fuß

Bild: Helmut Graf

Mit einem Schuldspruch ist am Mittwoch ein Prozess wegen schwerer Sachbeschädigung gegen einen britischen Graffiti-Sprayer zu Ende gegangen. Der 23-Jährige wurde zu einer Strafe von 18 Monaten, davon vier Monate unbedingt, verurteilt. Da der junge Mann bereits seit 7. März in U-Haft sitzt, wurde er enthaftet. Das Urteil ist rechtskräftig. Der bekanntere "Puber" muss auf sein Urteil noch bis Donnerstag warten.

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Seit 2011 hinterließ der Brite seine Schriftzüge "T-BAG" und "GN" an diversen Zügen des öffentlichen Verkehrsnetz in Wien. Dabei entstand für die Wiener Linien und die ÖBB ein Schaden von rund 189.000 Euro.

"Ich bin , der die Stadt verunstaltet, ich sprühe meine Tags nicht auf der Straße. Sie sind nicht für alle gedacht, sondern nur für Personen denen ich sie zeigen möchte, andere Graffitikünstler", sagte der 23-Jährige. Der Vorwurf, dass der junge Mann seine Tags auch in der Stadt Salzburg hinterlassen haben soll, wurde fallen gelassen.

Bei einem möglichen Strafausmaß zwischen sechs Monaten und fünf Jahren rechnete Richterin Maria Frank dem Verurteilten seine umfassende Geständigkeit und Hilfe bei der Aufklärung der Fakten als mildernd an. Frank hoffte, er würde seine Kreativität in Zukunft auf legale Weise ausleben.

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