Netz-Skandal

Britische Aufsicht prüft Grok wegen sexuellen Inhalten

Die britische Medienaufsicht prüft Beschwerden über den KI-Chatbot Grok wegen der Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen.
Digital  Heute
12.01.2026, 20:51
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Nach der EU-Kommission beschäftigt sich jetzt auch die britische Medienaufsicht mit Beschwerden über den KI-Chatbot Grok von US-Milliardär Elon Musk. Es geht um den Vorwurf, dass Grok pornografische Bilder erstellt und verbreitet haben soll.

Besonders beunruhigend ist, dass darunter auch KI-generierte Bilder von nackten Menschen sein sollen – sogar von Kindern. Dabei könnte es sich um Pornografie und Missbrauchsdarstellungen handeln. "Die Vorwürfe sind sehr beunruhigend", erklärte die britische Aufsichtsbehörde Ofcom am Montag.

Die Behörde hat vergangene Woche Musks Onlinedienst X kontaktiert. Über X kann Grok genutzt werden. X wurde aufgefordert, darzulegen, wie britische Nutzer geschützt werden. Laut Ofcom hat X auch fristgerecht geantwortet. Genauere Details wurden aber nicht verraten. Jetzt prüft Ofcom in einer formellen Untersuchung, ob X seinen rechtlichen Verpflichtungen nachgekommen ist.

Mehrere Ermittlungsverfahren

Schon vor einer Woche hat die EU-Kommission eine Untersuchung gestartet. Auch die Pariser Staatsanwaltschaft hat ein laufendes Ermittlungsverfahren gegen X ausgeweitet.

Dabei geht es um die Beschwerden gegen Grok und die Erstellung sowie Verbreitung kinderpornografischer Inhalte. Indonesien ist weltweit das erste Land, das den KI-Chatbot Grok komplett gesperrt hat.

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