Schlappe für Boris Johnson: Der Wunsch von Premierminister Boris Johnson nach vorgezogenen Neuwahlen am 15. Oktober scheitert im Parlament. 298 stimmen für den Antrag des Regierungschefs, 56 dagegen. Damit ist die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit im Unterhaus für vorgezogene Neuwahlen nicht erreicht.
Am Mittwoch entschied sich das britische Parlament zudem für die Verschiebung des Brexit bis zum 31. Jänner 2020, falls es vorher keinen Ausstiegsvertrag gibt. 327 Abgeordnete stimmten in London für das Gesetz zur Brexit-Verschiebung, 299 dagegen. Das Gesetz muss noch vom Oberhaus abgesegnet werden.
Premierminister Boris Johnson will Großbritannien trotz der Niederlage bis spätestens 31. Oktober aus der EU führen. Wenn er nach dem 15. Oktober noch Premierminister sei, werde er auf jeden Fall Ende Oktober den Brexit durchsetzen, so der Politiker.
(red/20 Minuten)