Britney Spears kämpft weiter gegen ihre Vormundschaft

Britney Spears macht erneut einen Anlauf, um die Vormundschaft durch ihren Vater Jamie Spears aufzulösen.
Britney Spears macht erneut einen Anlauf, um die Vormundschaft durch ihren Vater Jamie Spears aufzulösen.Reuters/Photo Press Service
Britney Spears macht erneut einen Anlauf, um die Vormundschaft durch ihren Vater aufzulösen. 

Seit 2008 steht Britney Spears (38) unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (68). Dies nach einer Reihe von öffentlichen Zusammenbrüchen des Ex-Teenie-Stars. Somit verfügt er seit rund zwölf Jahren über alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten seiner Tochter. Unter anderem soll Jamie darüber entscheiden können, welche Medikamente sie nimmt, für was sie ihr Geld ausgibt und mit wem sie sich trifft.

Britney will einen Außenstehenden als Vormund

Ihre Situation will die Sängerin nun endgültig ändern und hat aus diesem Grund einen Antrag beim kalifornischen Gericht eingereicht. Das Gesuch, um die Vormundschaft zu lockern, wurde aber von der Justiz wegen fehlender Dokumente zurückgewiesen.

Nun wagen die Anwälte des Popstars einen zweiten Versuch: In dieser Woche wurden Gerichtsunterlagen eingereicht, in denen erneut Änderungen von Britneys Vormundschaft beantragt werden. Laut «People» steht in den Gerichtsdokumenten, dass die Sängerin von ihrem Recht Gebrauch machen möchte, selbstständig einen Vormund zu ernennen. Außerdem sei sie nicht in der Lage, ihre finanziellen Angelegenheiten zu verwalten.

Öffentlicher Prozess

In dem Antrag schlug Britney Spears die "Bessemer Trust Company of California" als Vormund vor. Somit hätte das Treuhand-Unternehmen die Vollmacht über ihre finanziellen und medizinischen Anliegen sowie ihre musikalische Karriere. Laut "People" unterstützt ihre Mutter Lynne Spears (65) den Entscheid, dem Treuhand-Unternehmen die Vormundschaft zu übergeben.

Zudem verlangt der Popstar einen öffentlichen Prozess. Anstatt das Verfahren privat zu halten, wollen Britney und ihr Anwälte den Fall für ihre Fans transparent machen.

Die #FreeBritney-Bewegung schlägt schon seit einiger Zeit auf Social Media Wellen. Britneys Fans sind besorgt um den Popstar und denken, sie werde gegen ihren Willen festgehalten. Auch diverse Stars schalten sich aktuell in das Vormundschafts-Drama ein. Letztlich auch Pop-Ikone Cher. "… Will eigentlich jemand, der von ihrem Erfolg profitiert, dass sie gesund wird? Eine aussenstehende Person soll ihre Ärzte und Medikamente kontrollieren", twitterte die 74-Jährige kürzlich.

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