Popsängerin Britney Spears will ihren Vater Jamie Spears nicht mehr als gesetzlichen Vormund. Seit 12 Jahren hat er bereits die Kontrolle über ihr Leben. Er darf entscheiden, mit wem sie sich trifft, welche Verträge sie unterschreibt und wofür sie ihr Geld ausgibt.
Eine Richterin hat den Antrag abgelehnt, ihren Vater Jamie als gesetzlichen Vormund abzusetzen. Dafür gab sie der Sängerin die Möglichkeit, einen neuen Antrag auf Änderung der Vormundschaft zu stellen.
Ihr Anwalt Anwalt Samuel D. Ingham III will auf jeden Fall weiterhin für Britney kämpfen. Am Dienstag erklärte er vor dem Kammergericht in Los Angeles, dass die Sängerin und ihr Vater kaum noch Kontakt miteinander haben. Außerdem soll sie Angst vor Jamie haben: "Meine Klientin hat mich informiert, dass sie sich vor ihrem Vater fürchtet", offenbarte er.
Auch um ihre Finanzen mache sich Britney Sorgen: Ihr Vater soll einen teuren Vertrag mit dem Unternehmen Tri Star Sports & Entertainment Group abgeschlossen haben. "Er hat einfach 308.974 Dollar an Tri Star überwiesen. Ein völlig exzessiver Betrag!", heißt es in den Gerichtsunterlagen. Britney droht nie wieder aufzutreten, solange ihr Vater ihr Vormund ist.
Die Anwältin ihres Vaters meinte, dass sich Britneys Vermögen dank ihres Vaters inzwischen auf über 60 Millionen belaufe. Vorher habe sie nur Schulden gehabt.