Teresa Stadlober sorgte für den ersten Gänsehaut-Moment bei den Olympischen Spielen in Peking. Die 29-Jährige Langläuferin gewann am ersten Tag sensationell Bronze im Skiathlon.
Eine Sensation! Der heimische Langlauf stand nach der WM in Seefeld und den Doping-Skandalen ("Operation Aderlass") vor dem Aus. Nur Stadlober und zwei Nachwuchs-Fördergruppen hielten das Projekt am Leben.
Jetzt der Mega-Erfolg. Am Sonntag bekam Stadlober die Bronzemedaille feierlich überreicht. "Ein sehr spezieller Moment. Die Medaille ist sehr schwer. Jetzt habe ich sie endlich und realisiere es. Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen, hab mir dann das Rennen noch einmal angeschaut", erzählt sie "Heute" nach der Medaillenfeier.
"Ich habe heute keine Freudentränen vergossen. Es war aber wieder sehr emotional", meinte sie. "Richtig gefeiert wird nach den Spielen. Ich habe noch wichtige Bewerbe, bin ab morgen wieder in der Vorbereitung."
Am Handy von Stadlober geht es derweil rund. Die Glückwünsche reißen nicht ab. "Die Oma hat mir ein Whatsapp geschrieben. Jetzt weiß ich, dass sie keinen Herzinfarkt gekriegt hat. Das ist schon einmal gut."