Brückeneinsturz in Prag war vorhersehbar

Ein Gutachten über jene Fußgängerbrücke, die am Samstag in Tschechiens Hauptstadt eingebrochen war, sagte ein Problem schon vor fünf Jahren voraus.
Am Samstag ist in Prag eine Fußgängerbrücke eingestürzt, dabei wurden vier Menschen verletzt. Jetzt werden Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung laut, wie u.a. "Puls 4" berichtet.

Von der rund 250 Meter langen Brücke für Fußgänger und Radfahrer bleibt fast nichts mehr über. Wie konnte das geschehen, fragen sich nicht nur Einheimische. Ein statisches Gutachten habe immerhin bereits vor fünf Jahren die Lebensdauer der Brücke auf maximal sieben Jahre geschätzt. Die Stadt Prag soll das aber ignoriert haben, zumindest wurde nichts dagegen unternommen.

Die Brücke verband den nördlichen Prager Stadtteil Troja mit der sogenannten Kaiserinsel. Vor allem im Sommer sind auf der etwa drei Meter breiten Konstruktion viele Familien mit Kindern unterwegs, demnach hätte der Vorfall wohl noch viel schlimmer enden können.

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(red)

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