Bruckner träumt von 20.000 Rapid-Mitgliedern

Martin Bruckner will Rapid-Präsident werden.
Martin Bruckner will Rapid-Präsident werden.Bild: GEPA-pictures.com
Martin Bruckner wurde neben Roland Schmid zur Wahl für das Rapid-Präsidentenamt zugelassen. "Heute" verrät, was der grün-weiße Finanzreferent geplant hat.
Am 25. November wählen die Rapid-Mitglieder einen neuen Klub-Präsidenten. Erstmals in der grün-weißen Geschichte haben sie tatsächlich die Möglichkeit, sich zwischen zwei Kandidaten zu entscheiden.

Es kommt zu einer "Kampfabstimmung" zwischen Martin Bruckner und Roland Schmid. Seit Montag dürfen die beiden öffentlich über ihre Konzepte sprechen.

Im Zentrum der Schmid-Bewerbung steht das Thema Nachwuchs (alle Infos hier). Bruckner, der im aktuellen Team von Noch-Boss Michael Krammer als Finanzreferent werkt, betont in seiner Agenda, dass ihm "Kontinuität und Unaufgeregtheit" wichtig sind.

Sprich: Die beiden Geschäftsführer Christoph Peschek (Wirtschaft) und Zoran Barisic (Sport) werden in ihrem Amt bestätigt. "Sie sind das Fundament unserer weiteren Entwicklung", schreibt Bruckner. Dennoch sollen alle Prozesse einer externen Analyse unterzogen werden. "Das ist kein Misstrauen, sondern ein professioneller Zugang." Plus: Künftig werden vom Präsidium "messbare" Ziele ausgegeben.

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Ziel sind 20.000 Mitglieder



Ein weiteres Bruckner-Ziel lautet: Mitgliederzahlen steigern. Bis 2022 sollen es 20.000 sein. Aktuell hält man bei rund 15.000.

Sportlich will man "der erste Herausforderer von Salzburg sein" und jährlich die Gruppenphase eines europäischen Bewerbs erreichen. "Davon abgesehen sind Titelgewinne unser Ziel."

Neu: Dem Präsidium soll künftig eine externe "Kompetenzgruppe Sport" unter die Arme greifen. Darin unter anderen vertreten: Ex-Spieler, Sportwissenschafter sowie Daniel Mandl von der Mitgliederinitiative "Rapid 2020".

Geplant ist zudem der "befristete Austausch von Nachwuchsspielern und Trainern mit ausländischen Vereinen."

Im Zeitplan liegt laut Bruckner das im Prater geplante Trainingszentrum. Sobald dort alles auf Schiene ist, wird auch über ein Frauen-Team nachgedacht. "Es wird keinen Schnellschuss geben", stellt der Präsidentschafts-Kandidat klar.

+++ Das gesamte Konzept von Martin Bruckner finden Sie hier zum Download +++

+++ Das gesamte Konzept von Roland Schmid finden Sie hier zum Download +++



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