Nach dem Terroranschlag in Berlin (12 Tote, etwa 50 Verletzte am Montag) hat eine Spezialeinheit der deutschen Polizei mehrere Adressen in Berlin gestürmt, darunter eine Wohnung im Stadtteil Kreuzberg. Wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, sind dabei vier Kontaktpersonen des mutmaßlichen Terroristen Anis Amir festgenommen worden.
Nach (12 Tote, etwa 50 Verletzte am Montag) hat eine Spezialeinheit der deutschen Polizei mehrere Adressen in Berlin gestürmt, darunter eine Wohnung im Stadtteil Kreuzberg. Wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, sind dabei vier Kontaktpersonen des mutmaßlichen Terroristen Anis Amir festgenommen worden.
Bei der Aktion am Mittwoch Abend wurde laut "Welt" mindestens ein Mann festgenommen. Die übrigen drei Festnahmen sollen am Donnerstag in den frühen Morgenstunden über die Bühne gegangen sein. Der mutmaßliche Todesfahrer vom Weihnachtsmarkt dürfte weiter flüchtig sein. Man hatte gehofft, ihn in einer der Wohnungen zu finden. Die Welt zitierte einen Beamten: Der Gesuchte sei "über alle Berge".
Indes meldete sich aber die Familie des Terrorverdächtigen zu Wort und fordert ihn auf, aufzugeben. "Ich bitte ihn, sich der Polizei zu stellen", so sein Bruder Abdelkader Amri gegenüber "AP". Ein weiterer Bruder, Walid Amir, erklärte der "Bild", dass die Familie auf Facebook von dem Verdacht erfahren hatte: "Wenn bewiesen wird, dass er verwickelt war, sagen wir uns von ihm los."