Brustkrebs! Politikerin legt SPD-Vorsitz nieder

Schocknachricht von Manuela Schwesig: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin hat Brustkrebs, sie legt deshalb ihren Vorsitz als SPD-Chefin nieder.
Am Dienstag in der Früh teilte Manuela Schwesig ihrem Kabinett mit, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist. Laut Mitteilung ihrer Staatskanzlei erklärte die SPD-Chefin: "Die gute Nachricht ist: Dieser Krebs ist heilbar, allerdings ist dafür eine medizinische Behandlung notwendig". Das Amt als Ministerpräsidentin und den Parteivorsitz der Landes-SPD werde sie weiter ausüben, ihre Parteiämter auf Bundesebene niederlegen.

Ganze Konzentration liegt auf der Behandlung

Sie wolle sich voll auf die Behandlung konzentrieren und das führe dazu, dass sie in den kommenden Monaten nicht alle öffentlichen Termine wahrnehmen könne. Nach "intensiven Gesprächen" mit Medizinern sei sie aber "sehr zuversichtlich", wieder ganz gesund zu werden.

Manuela Schwesig war von 2013 bis 2017 Bundesfamilienministerin und ist seit 2019 gemeinsam mit Hermann Gröhe (CDU) Vorsitzende des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat. Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles führt sie gemeinsam mit Malu Dreyer die SPD kommissarisch.

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