Zwei kriminelle Jugendbanden gingen nun der Wiener Polizei ins Netz. Während eine Gruppe in ganz Wien ihre Opfer auf der Straße mit Schusswaffen und Messern bedrohte und ausraubte, agierte eine zweite nicht minder brutal rund um die Lugner City und den Westbahnhof. Mehrere Opfer wurden bei den Überfällen verletzt. Die Polizei ersucht jetzt um Hinweise auf einen vermutlich 17-jährigen Jugendlichen namens "MANZUR".
Zwei kriminelle Jugendbanden gingen nun der Wiener Polizei ins Netz. Während eine Gruppe in ganz Wien ihre Opfer auf der Straße mit Schusswaffen und Messern bedrohte und ausraubte, agierte eine zweite nicht minder brutal rund um die Lugner City und den Westbahnhof. Mehrere Opfer wurden bei den Überfällen verletzt. Die Polizei ersucht jetzt um Hinweise auf einen vermutlich 17-jährigen Jugendlichen namens "MANZUR".
Im ersten Fall konnte das Landeskriminalamt Wien bisher 17 mutmaßliche Mitglieder der Jugendbande namentlich ausforschen. Den Beschuldigten kann die Beteiligung an mindestens neun Raubüberfällen nachgewiesen werden, bei denen die Opfer unter Waffenbedrohung zur Herausgabe von Bargeld und Smartphones gezwungen wurden. Einer der Gesuchten namens "MANZUR" war an mindestens vier Taten beteiligt. Durch Hinweise unter 01/31310 DW 62220 oder 62800 erhofft sich die Polizei die Klärung weiterer Überfälle.
In der zweiten Causa forschten die Beamten eine weitere Jugendbande mit sieben Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 18 Jahren aus. Ihr "Jagdgebiet" war die Umgebung des Wiener Westbahnhofes und der Lugner City. Die Tatverdächtigen schüchterten ihre Opfer mit einer Schusswaffe ein - wer Bargeld und Handy nicht herausrücken wollte, wurde bedroht und geschlagen. Die Täter haben einem der Opfer bei einem der Überfälle sogar die Nase gebrochen.
Mit Beute Markenkleidung gekauft
Die sieben Beschuldigten gestanden 30 Raubüberfälle, allerdings gehen die Kriminalisten von einer höheren Dunkelziffer aus. Die erbeuteten Telefone wurden verkauft, damit finanzierten sich die Täter Markenbekleidung und diverse Freizeitaktivitäten.
Die zwei mutmaßlichen Haupttäter befinden sich in Haft. Die durch die Raubüberfälle entstandene Schadenssumme beläuft sich auf mehr als 20.000 Euro.