Ein Ort im Schockzustand: Die 900-Seelen-Gemeinde Gaubitsch im Weinviertel wurde zum Schauplatz eines blutigen Verbrechens, Franz H. (81), einst Mitglied des Verschönerungsvereins, zum Mörder! Der Pensionist erschlug Ehefrau Helene (79) im Bett mit der Axt, hängte sich dann auf.
Wir sind sehr betroffen, in unserem kleinen Ort kennt ja jeder jeden, schildert Bürgermeister Alois Meinauer. Franz H. ein Mörder - damit hätte niemand gerechnet. Er und seine Frau waren sehr nett. Aber in einen Menschen kannst du halt nicht hineinschauen, erzählt eine Nachbarin. Wie Heute erfuhr, soll der Pensionist aber zuletzt mehrmals ausgerastet sein, sich aber immer wieder von selbst beruhigt haben. Auslöser für die Wut-Attacken: Der gesundheitlich angeschlagene Mann war mit der Pflege seiner gehbehinderten Frau überfordert. Einen Tag vor Helenes 80. Geburtstag beschloss er, allem ein Ende zu setzen: Er griff nach seiner Axt, tötete seine hilflos im Bett liegende Helene mit mehreren Schlägen auf den Kopf. Dann marschierte Franz H. in seinen Stadl, hängte sich auf.
Am nächsten Vormittag fand einer der drei Söhne des Paares die Leichen. Er wollte die Mama abholen, um sie in ein nahes Restaurant zur Feier ihres Achtzigers zu bringen. Die Gäste warteten vergeblich auf die beliebte Pensionistin