Ein spanischer Jugendfußballer sorgt international für Schlagzeilen. Der Zwölfjährige schafft es aber nicht durch seine Begabung ins Rampenlicht. Er hätte auf seinen zweifelhaften Ruhm wohl lieber verzichtet.
Der Bub sorgt durch einen Akt der Gewalt für Entsetzen, wird dafür drakonisch bestraft. Der Fußballverband von Aragon, einer Region im Norden Spaniens, verhängt 25 Spiele Sperre.
Im Spiel seines Klubs Alfindén EFB gegen Cristo Rey brannten dem Kicker am 17. Dezember die Sicherungen durch.
Der Spieler ging auf einen Gegner los, attackierte danach auch noch andere Kicker und im Anschluss sogar den Schiedsrichter. Die Aktion endete in einer Gewalt-Orgie. Die traurige Bilanz: Sechs Verletzte, zwei mussten in Folge von Schlägen sogar ins Spital.
Neben dem Auslöser wurden zwei weitere Nachwuchs-Kicker für jeweils 15 Spiele gesperrt. Das Spiel hatte nach nur 58 Minuten abgebrochen werden müssen.