Tödlicher Leichtsinn im Montblanc-Massiv: Ein britischer Bub (12) stürzte beim Wandern 356 Meter in den Tod. Sein Vater (48) setzte noch per Handy einen verzweifelten Notruf ab, bevor er ebenfalls das Gleichgewicht verlor und in die Tiefe fiel.
Peter und Charlie Saunders waren ohne Steigeisen und Eispickel zur Tour in das tief verschneite Montblanc- Massiv gestartet - sieben Stunden später passierte das Drama: Charlie verlor in seinen Bergschuhen den Halt am eisglatten Boden, sein Vater konnte ihn nicht festhalten, er stürzte vor dessen Augen in den Abgrund.
Papa Peter setzte einen Notruf ab: "Hilfe, mein Sohn ist gerade in den Abgrund gefallen, ich kann ihn nicht mehr sehen." Doch dann riss die Verbindung ab: Auch der Vater stürzte in die Tiefe. Rettungskräfte konnten nur noch die Leichen der beiden bergen.