Welt

Bub (13) wegen "Pommes-Schuss" angeklagt

Heute Redaktion
13.09.2021, 20:00

Der Teenager soll das frittierte Stück Kartoffeln mit einem Strohhalm abgefeuert und eine Frau ins Gesicht getroffen haben. Dafür sollte er vor Gericht.

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Der ungewöhnliche Vorfall soll sich in einem Fastfood-Restaurant in einem Shoppingcenter im Londoner Stadtteil Hammersmith ereignet haben.

Nach Angaben des Opfers soll der 13-Jährige einen Pommes frites in einen Strohhalm gequetscht haben und durch diesen dann einer Frau ins Gesicht "geschossen" haben. Der folgende Streit zwischen dem Teenager, drei seiner Freunde und vier jungen Frauen zog sich bis vor das Restaurant.

Der 13-Jährige wurde nach seiner schrecklichen Tat sogar festgenommen. Und das obwohl sowohl er, als auch seine Mutter vehement beteuerten, dass er eigentlich auf einen seiner Freunde gezielt habe.

Monatelang war die Strafverfolgung am Werk, ließ die Anklage aber wie eine heiße Kartoffel fallen. Nachdem sich der Bursch schließlich dieses geringfügigen Verbrechens schuldig bekannt hatte, kam er mit einer Verwarnung der Polizei davon. Auch gegen seine drei Freunde wurde ermittelt. Einer bekannte sich ebenso schuldig, einer erhielt ebenfalls eine Verwarnung – auf den dritten wartet jetzt eine Anhörung vor Gericht.

Für die Mutter des Jugendlichen ist das ganze Verfahren eine reine Zeitverschwendung. Ihr Sohn hätte sowieso nur die papierene Verpackung des Strohhalms geworfen. "Es ist verrückt. Ich habe versucht ein Stück Pommes frites in einen Strohhalm zu stecken. Das geht sich gar nicht aus", schimpft die Frau gegenüber der "Sun".

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(red)

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